Wir sind Franken(winheim).
– Das fränkische Weindorf zwischen Mainschleife und Steigerwald –
78 Pilgernde folgten dem Ruf nach Vierzehnheiligen
Frankenwinheimer Traditions-Wallfahrt verbindet Generationen
Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ machten sich am Samstag, 4. Juli 2026, bereits um 4.15 Uhr insgesamt 78 Pilgerinnen und Pilger aus Frankenwinheim und Umgebung auf den Weg nach Vierzehnheiligen. Zur Wallfahrtsgemeinschaft gehörten 39 Frauen, 26 Männer und 13 Kinder. Nach zwei Tagen des gemeinsamen Betens, Singens und Pilgerns kehrten die Teilnehmer am Sonntagabend wieder in ihre Heimatorte zurück. Fünf Pilger hatten sich schon am Mittwoch auf dem Weg gemacht und liefen die ganze Strecke zu Fuß.
Begleitet wurde die Wallfahrt von Gebeten und Impulsen, die Elmar Walter passend zum Jahresmotto vorbereitet hatte. Sie standen im Zeichen von Mut, Zuversicht und christlicher Hoffnung. Neben den Gottesdiensten und dem Kreuzweg prägten vor allem die Gemeinschaft und das gemeinsame Glaubenszeugnis die Wallfahrt.
Geehrt wurden auch langjährige Teilnehmer: Miriam Förster aus Frankenwinheim sowie Roland Bäuerlein und Klaus Wichert aus Schallfeld für ihre siebte Wallfahrt, Andrea Wayand für ihre 14. Teilnahme und Ralf Pohly aus Frankenwinheim für seine 25. Wallfahrt nach Vierzehnheiligen.
Dank galt allen Wallfahrerinnen und Wallfahrern für ihre Gebetsbereitschaft, das gemeinsame Singen und die gegenseitige Rücksichtnahme. Besonders hervorgehoben wurden die Kinder und Jugendlichen, die den langen Weg mit großer Ausdauer meisterten und sich beim Tragen der Fahnen abwechselten. Die jüngste Teilnehmerin war Hanna Helbig mit acht Jahren, der älteste Pilger der langjährige Wallfahrtsführer Gerhard Böhm mit 76 Jahren. Traditionell erhielten die jungen Wallfahrer ein Eis bei der Rast in Oberschwarzach.
Erfreulich war auch die Teilnahme von acht Erstwallfahrern. Zum Abschluss wurde allen gedankt, die zum Gelingen der Wallfahrt beitrugen, insbesondere Pastoralreferent Josef Pohly für seine Unterstützung, Hans Strasser mit seinen Musikanten, den Vorbeterinnen sowie Elmar Walter für die Gestaltung der Gebete und Impulse. "Wir waren eine wunderbare Gemeinschaft und wir sind beim nächsten Mal wieder dabei", meinte viele.
Ein ganz großes Lob verdienen Andrea Wayand, Barbara Helbig-Holzinger und Ursula Reuchlein, die diese Wallfahrt als Team zum ersten Mal hervorragend vorbereiteten und durchführten.
Mit einem Gedenkgottesdienst am Montag für die verstorbenen Wallfahrer und Wallfahrtsführer fand die Wallfahrt ihren würdigen Abschluss.
Herzlichen Dank auch noch mal an die Gemeinde bzw. Feuerwehr für die Überlassung des Mannschaftstransportwagens. Charly Weikert hat als Fahrer vielen einen Dienst erweisen können!
Fotos: Wallfahrer
Er war ein lebendiges Zeugnis unserer Geschichte und ein Mensch, der uns gezeigt hat, wie wichtig Erinnerung, Vergebung und Versöhnung sind. Sein Lebensweg, seine Menschlichkeit und seine Verbundenheit mit Frankenwinheim werden unvergessen bleiben.
Unsere Bürgermeisterin Juliane Böhm, die Werner Gottlieb ebenso wie die Familien Böhm, Helbig und Stühler gut kannte und mit ihm freundschaftlich verbunden war, verfasste einen Nachruf, in dem sie sein Leben noch einmal ausführlich würdigte.
Sie können den Nachruf anschl. lesen und/oder auch downloaden!
PS: Die Trauerfeier für Werner Gottlieb am 23.06.26 wurde im Internet übertragen! Hier der Link!
Nachruf von Juliane Böhm, Bgm
Fronleichnamsfest in Frankenwinheim feierlich begangen
Mit einem festlichen Gottesdienst und einer eindrucksvollen Prozession hat die Pfarrgemeinde Frankenwinheim am Donnerstag das Fronleichnamsfest gefeiert. Zahlreiche Gläubige kamen zusammen, um das Hochfest der katholischen Kirche in würdigem Rahmen zu begehen.
Der Festtag begann um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche. Pfarrer Damian Emeka Ikejiama stellte in seiner Predigt die Bedeutung des Fronleichnamsfestes in den Mittelpunkt und erinnerte an die bleibende Gegenwart Christi in der Eucharistie.
Im Anschluss zog die feierliche Prozession durch die Straßen des Ortes. Der Weg führte von der Kirche über die Schallfelder Straße zum Feuerwehrhaus, weiter über die Straßen bei Sebastian Pfriem und Am Kornbrunnen sowie über die Mariensäule zurück zur Kirche. Begleitet von den Rosenbergmusikanten machten die Gläubigen an drei festlich geschmückten Altären Halt, an denen gebetet und der eucharistische Segen gespendet wurde.
Die Altäre waren mit viel Liebe gestaltet worden. Am Feuerwehrhaus zeichnete Anni Barthelme verantwortlich (Hab Mut! Steh auf!), beim Anwesen Ebert hatte die Familie Ebert den Altar vorbereitet (Christliche Symbole). Besonders kreativ präsentierte sich der Altar an der Mariensäule, der von der Kinderkirche und weiteren Helfenden mit geschmückten Pizzakartons (verschiedene Motive) gestaltet worden war.
Zur feierlichen Atmosphäre trugen auch die vielen Ministranten, die Kommunionkinder mit ihren Blumensträußchen, Fahnenabteilungen der Feuerwehr und der KLB sowie zahlreiche Kinder, die Blütenblätter auf dem Weg streuten, bei. Die Feuerwehr sicherte den Prozessionsweg ab und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Als Lektorinnen wirkten Anni Barthelme und Mechthild Finster mit. Die Organisation des Festes lag in den Händen des Gemeindeteams unter der Leitung von Bettina Roth.
Nach der Rückkehr in die Kirche endete die Feier mit dem sakramentalen Segen. Anschließend waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Imbiss am Gasthof Kraus eingeladen. Bei Brezeln, Wurst und Getränken klang das Fronleichnamsfest in geselliger Runde aus.
Das Fronleichnamsfest 2026 zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt der Frankenwinheimer Pfarrgemeinde und das große Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
Fotos: EW
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